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Ronald Schober | GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN – eine Lesung bei Kerzenlicht
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GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN – eine Lesung bei Kerzenlicht

mit Cynthia Thurat und Ronald Schober

 

Die szenische Lesung wurde von uns gemeinsam entwickelt.
(Uraufführung im September 2017 in Koblenz)
Wir würden uns freuen, sie demnächst noch öfter zu spielen. 🙂

 

zum Inhalt:
Die Marquise de Merteuil ist von ihrem Liebhaber zugunsten der jungen Klosterschülerin Cécile verlassen worden, die er heiraten will. Um sich zu rächen, versucht die Marquise einen anderen ehemaligen Liebhaber einzuspannen, der Cécile noch vor der Hochzeitsnacht entjungfern soll. Sie verspricht dem Vicomte de Valmont dafür eine Liebesnacht. Doch Valmont hat den eher sportlichen Ehrgeiz, die als tugendhaft und religiös bekannte Madame de Tourvel zu verführen. Dank raffinierter Intrigen gelingt es dem gewieften Herzensbrecher schließlich, beide Frauen in sich verliebt zu machen. Als er seinen Lohn bei der Marquise einfordert, läuft das lustvolle Spiel mit der Liebe aus dem Ruder…

 

 

Aus der Kritik des Bonner General-Anzeiger:

 

„Hat ein Sittengemälde aus dem 18. Jahrhundert heutigen Kulturfreunden noch etwas zu sagen? Das kann mit „Ja“ beantwortet werden, wenn es um zeitlose menschliche Untiefen geht, die wie eh und je Schicksale zum Schlingern bringen. (…)

 

Im Jugend- und Kulturbahnhof Bad Breisig eröffnete der wahrhaft langlebige Stoff der Liebschaften vor vollen Reihen die achte Theater-Spielzeit. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht.
Es kam eine Lesung bei Kerzenschein zur Aufführung, der es an nichts mangelte. Die spärlich erhellte Bühne, zwei Tischchen, ein von Briefseiten übersäter Boden – mehr brauchten Cynthia Thurat und Ronald Schober als Marquise de Merteuil und Vicomte de Valmont nicht, um, einander abwechselnd, in immer neuen Spielarten ihr intrigantes Gift zu versprühen. Denn das Wort allein, vorzüglich zur Geltung gebracht durch die Schauspieler, trug das von Bösartigkeit getränkte Geschehen. Vom Start weg und bis zum Ende ohne irgendwelche Einbrüche waren die beiden hoch präsent und in ihrer hervorragenden Artikulation und Betonung glaubwürdige Protagonisten.“

von Hildegard Ginzler

 

 

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