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Ronald Schober | DER FLUCH DER OKER im Lokpark Braunschweig
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DER FLUCH DER OKER im Lokpark Braunschweig

Der neue Braunschweig-Western von Eitner & Schanz

mit Arne Stephan, Louie Bottmer, Klaus Lembke, Maike Jacobs, Cappuccino, Ronald Schober, Katrin Bothe, Nina Walz und mit der Jazzkantine.

Inszenierung: Peter Schanz
Musikalische Leitung: Christian Eitner

 

aus der Kritik der Braunschweiger Zeitung  von Florian Arnold:

 

„Der Fluch der Oker“ ist herrlich abgefahren

„Braunschweig.  Im Lokpark Braunschweig feiert die Western-Klamotte von Eitner und Schanz eine rauschende Premiere. Sie läuft bis zum 7. September.

 

Okay, die Zeit ist mal wieder reif für ein Stückchen quietschbunte, schräge, poppig harmonische und vor allem grundheile Theaterwelt. In dem nostalgisch eisenbahnverrückten Parallelbezirk des Braunschweiger Lokparks inszenieren Christian Eitner und Peter Schanz den „Fluch der Oker“, die Fortsetzung ihres Braunschweig-Western „Spiel mir das Lied vom Löwen“, der dort in den vergangenen beiden Sommern mit großem Erfolg lief.

Ihr skurriler Helden-Haufen aus im wilden Westen gestrandeten Exil-Braunschweigern hat mittlerweile Brunswick-City gegründet und finanziert mit der Produktion und dem Vertrieb von Spargelkonserven ein beschauliches Dasein. Am liebsten geben sich die malerischen Charakterköpfe dem hin, „was man heute Abhängen nennt und was früher Frühschoppen hieß“. Man trink Walter’s Bier, singt gute alte Songs und mampft Brunswick Stew. (…)

 

Krude Story, aber bühnenbildnerisch grandios umgesetzt (Caroline Schwarz) und fantasievoll kostümiert (Eva-Maria Huke).

In der großen Lokpark-Halle werden die mit Liebe zum Detail gearbeiteten Bühnenbilder auf Schienen auf- und abgefahren. Die Piraten rauschen mit einem umwerfend dekorierten Freibeuterschiff ein. Vor allem optisch ist der „Fluch der Oker“ eine Augenweide, bis hin zu dem gekonnt gruseligen Effekt mit der rollenden Kirche (wieder so eine schön gearbeitete Kulisse) bei der Freiluftszene nach der Pause.

Musikalisch überzeugt das Spektakel auch. Die Band um Gitarrist Tom Benneke, Schlagzeuger Andy Lindner und Multiinstrumentalist Heiner Schmitz interpretiert einen Haufen Classic-Rocksongs und Schlager hinreißend vielfältig, und namentlich Bottmer und Oberpirat und Musical-Profi Arne Stephan becircen mit starken Stimmen. Cappuccino steuert coole Momente und als Freibeuter mit Ronald Schober derbe Piraten-Comedy bei. Auch die Chorgesänge sitzen, und die Choreografien, die das Bühnengeschehen immer wieder beleben.

Es ist die liebevolle Arbeit am Detail, bis hin zu den geschliffen formulierten Texten Peter Schanz’, die den „Fluch der Oker“ zu einem echten Vergnügen machen. Im Großen und Ganzen ist es natürlich ein komplett nichtssagender, aus der Zeit gefallener Mummenschanz und Budenzauber. Aber weil er wohl auch entschieden genau das sein will, geht das schon in Ordnung. Und weil er so gut gemacht ist. Das Premierenpublikum war ziemlich aus dem Häuschen.“

 

Fluch der Oker im Lokpark: Ein großartig aufgelegtes Ensemble bringt eine liebevoll ausgestattete Inszenierung auf die Bühne und die Schiene.

 

aus der Neuen Braunschweiger Zeitung von Ingeborg Obi-Preuß: 

„Life is great in Brunswick City“

„Der neue Braunschweig Western voller Witz und Charme:

 

Im dritten Jahr haben die Blutsbrüder Peter Schanz und Christian Eitner ihre „Spiel-mir- das-Lied-vom-Löwen“-Geschichte weitergedreht; das Ergebnis ist spektakulär. Die wesentlichen Zutaten für den Erfolg: Spitzenqualität auf allen Ebenen und Positionen. Und wer so eine Grundlage hat, kann jede Menge Klamauk und schrill-bizarre Geschichten erzählen. (…)

Die Inszenierung sprüht vor Einfällen, historische Zitate oder Verweise zeigen die Genauigkeit, mit der sich das Regieteam Schanz/Eitner in die Geschichte hineingearbeitet hat. Liebevolle Details und eine kluge Personenführung bringen Schwung, Kostüme (Eva-Maria Huke) und Bühne (Caroline Schwarz) sind eine Augenweide. Die ein- und ausfahrenden Waggons bringen eine Extraportion Dynamik. Die Beerdigung des Fishermans nach der Pause auf dem Außengelände könnte vielleicht eingespart werden. Aber sonst: ein großartiger Abend.“

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