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Ronald Schober | 4. September 2015 „EBERHARD“ im Roten Saal
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4. September 2015 „EBERHARD“ im Roten Saal

Wegen der großen Nachfrage im Mai 2015 gibt es nun 2 Zusatzvorstellungen EBERHARD!

BZ 27.05.15

Vor kurzem wurden die Tagebücher von Eberhard Gebensleben entdeckt und entziffert. Nun ist es möglich, das Leben dieses Braunschweigers im Detail zu rekonstruieren.

An seinem Beispiel wird deutlich, wie dieser intelligente, musisch begabte Jüngling aus prominentem Hause (sein Vater war Braunschweigs Stadtbaurat und stellvertretender Oberbürgermeister) zu einem begeisterten Nationalsozialisten und erfolgreichen Juristen wurde, der einem Regime diente, obwohl es eine Befriedigung seiner wahren Bedürfnisse nicht zuließ.

Mehrere Male verwundet, verbrachte Eberhard Gebensleben einen großen Teil seines Lebens in Lazaretten. Er wollte eine Klavierlehrerin heiraten, von der er wusste, dass sie eine jüdische Grßmutter hatte. Sein Gesuch bei der NSDAP, sie trotzdem heiraten zu dürfen, wurde abgelehnt, ein Parteiausschlussverfahren wurde eingeleitet. Im September 1944 fiel er in der Nähe von Bügge.

Szenische Lesung mit Ronald Schober und Kathrin Reinhardt
Dramaturgie und Regie: Gilbert Holzgang

Die Termine:
4. September 2015, 19:30 Uhr
5. September 2015, 19:30 Uhr

Der Ort:
Residenzschloss Braunschweig
Roter Saal
Schlossplatz 1, Eingang Nordseite
38100 Braunschweig

Die Karten:
Abendkasse: 11,00 € / erm. 8,00 €
Vorverkauf bei Musikalien Bartels, Schlosspassage: 9,00 € / erm. 6,00 € (zzgl. VVK-Gebühr)

Sitzplatzreservierungen: Tel.: 0531 79 83 98
oder Mail: Gilbert.Holzgang@t-online.de

 

(Foto: Leutnant Eberhard Gebensleben, Berlin Dezember 1941, Archiv Kalshoven)

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